Der Aufschwung kommt nicht bei den Menschen an 



2008-03-14 19:09:30

obwohl Angela Merkel sowie auch führende SPD-Vertreter immer wieder behauptet hatten, dass der Wirtschaftsaufschwung bei den Menschen ankomme

Nach einem Bericht in der Süddeutschen Zeitung geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion hervor, dass sich die Menschen in umserem Lande trotz des hochgepriesenen Wirtschaftsaufschwungs immer weniger leisten können von dem Einkommen dass sie verdienen. Der Aufschwung scheint also gar nicht bei ‘den Menschen’ anzukommen. Danach ist das Nettoeinkommen eines durchschnittlichen Arbeitnehmerhaushalts in den letzten drei Jahren deutlich langsamer gestiegen als die Teuerungsrate. Die Kaufkraft der Haushalte sei also stetig gesunken, obwohl Angela Merkel sowie auch führende SPD-Vertreter immer wieder behauptet hatteb, dass der Wirtschaftsaufschwung bei den Menschen ankomme.

Diese Aussage erweise sich nun als falsch. Vielmehr müsste folgendes als richtig gelten:Konnte sich eine vierköpfige Familie (2 Kinder) im Jahr 2004 noch 0,4 Prozent mehr für ihr Geld leisten als im Jahr davor, so nahm deren Kaufkraft in den beiden nächsten jahren um jeweils 1,1 Prozent und 2007 sogar um 1,3 Prozent ab. Ähnlich sieht es auch bei einem ledigen Arbeitnehmer (kein Kind)aus.


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